Frisch gepresster Ananassaft schmeck nicht nur hervorragend süß, hat aber auch wohltuende Wirkung auf unseren Körper vor allem auf den Magen.
Ananas stammt ursprünglich aus Südamerika. Von dort wurde sie in viele klimatisch ähnliche Gebiete verbreitet. Berühmt wurde Ananassaft dank den Havaiianern, die als ersten aus den Ananasfrüchten Saft und Kompott produziert haben.
Bei Ananas ist der richtige Erntezeitpunkt entscheidend. Die von der Pflanze abgetrennte unreife Früchte können nicht nachreifen und sind holzig. Deswegen soll Ananas erst im reifem Zustand geerntet werden. Dann enthaltet sie einen sehr hohen Zuckergehalt und ist besonders saftig. Das Fruchtfleisch einer vollständig gereiften Ananas ist auf den Blick glänzend und feucht. Auch haben reife Früchte einen „süßen“ Duft, wenn Sie diese für eine Weile vor dem Nase halten.
Ananas sollte nie im Kühlschrank aufbewahren werden. Temperaturen unter 10 °C verursachen die schwärzung der Frucht.
Inhaltsstoffe im Ananas
Ananasfrucht ist reicht an Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme.
Vitamin C ist besonders reich vertreten, gefolgt mit Vitamin A, Vitamin E, Vitamin B1, Vitamin B2 und Vitamin B6.
Aus Mineralstoffen befinden sich im Ananas Calzium, Kalium, Natrium, Magnesium, Phosphor, Eisen und weitere.
Aus Ananasfrüchten wird u.a. Enzym Bromelain (entzündungshemmende Wirkung) gewonnen.
Theraupeuthische Anwendung von Ananas
Wie bereits erwähnt, enthält Ananassaft den Enzym Bromelain. Dieser Enzym findet seine Anwendung beim Spalten von pflanzlichem und tierischem Eiweiß.
Heilende Wirkung von regelmäßigem Verzehr von Ananassaft (ca. 3x täglich 1 Glas) wurde bei Phytobezoar beobachtet. Phytobezoar ist ein Ball aus Samen und Schalen, der sich im Magen bilden kann und die Magenfunktionsstörungen verursacht. Regelmäßige Anwendung von Ananassaft dürfte laut Information aus dem „Journal of the American Medical Association“ diesen Ball schrittweise abbauen können.
Enzym Bromelain kann sowie auch Enzym Papain aus Papaya konkrete enzymatische Aktivitäten und die Verdauung unterstützen.
Eine theraupeutische Anwendung von Ananassaft soll immer mit Arzt konsultiert werden.
Personen, die von Diabetes oder Hypoglykemie leiden, sollten Ananassaft nur mit Vorsicht oder überhaupt nicht konsumieren, da er hohen Zuckergehalt hat.
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